Die beiden Gradierwerke sind von 18 ha. Parkanlagen umgeben.
Am Alten Gradierwerk pulsiert quasi das Leben; Brunnenplatz, historische Gebäude wie das Kurmittelhaus, der Konzertgarten mit der Musikmuschel und dem Haus des Gastes sowie die „Galerie am Alten Gradierwerk“ und die Geschäfte an der Salinenstraße säumen die Grün- und Beetflächen. Das Gradierwerk aus dem Jahr 1778 bildet nicht nur den optischen Mittelpunkt. Schaufensterbummel, Pausen in Straßencafés oder Restaurants, Zeitungslektüre auf der Parkbank oder Veranstaltungen im Konzertgarten - alles findet in unmittelbarer Nähe des frischen Solenebels statt.
Auf der anderen Straßenseite dehnt sich der Kurpark bis zum Sportpark am Ende des Neuen Gradierwerks aus. Ruhe und Beschaulichkeit vermitteln der alte Baumbestand und die Teichanlage am Fuße der Gradierwerksanlage. Im Gegensatz zum „Alten Gradierwerk“ steht dieses Bauwerk auf einem langen Wall und ist gänzlich ohne Seitenstützen errichtet. Das ist übrigens eine weltweit einzigartige architektonische Meisterleistung. Auf der Südwestseite animieren der Kinderspielplatz, die Tennisanlage, die Minigolf- und Pit-Pat-Anlagen zu Aktivitäten in der frischen Luft. Ein bisschen versteckt und doch mit Blick auf unsere Wahrzeichen liegt das Wassertretbecken.
Seit 1999 zieht der Rosengarten alle Blicke auf sich und lädt zum seligen Nichtstun auf den Parkbänken ein. Der Rosenduft aus mehr als 3000 Blütenkelchen vermischt sich mit der prickelnden Sole. Das Farbenspiel der glitzernden Dornenwand und der Rosenstöcke ist pure Sinnesfreude für das Auge des Betrachters. Diese Parkanlage geht beinahe nahtlos in das Areal rund um die Klinik Münsterland über.
Als liebevolle Erinnerung an die Zeit der Kinderkuren und zur Gaudi von Groß und Klein zieht eine Ponykutsche an den Wochenenden ihre Kreise um das Neue Gradierwerk.