Hotline: +49 5424 2218-0
News-Detail

Der Rosengarten ist um ein Rosenbeet reicher

ADR-Rosenbeet mit 13 Edelrosen am Fuß des Neuen Gradierwerks

Der Rudi-Wernemann-Rosengarten hat im Juni und Juli „Rosenhochzeit“. Immer vor dem Gartenfest „Rosenzeit“ blühen die 6500 Rosenstöcke wie bestellt in voller Pracht. In diesem Jahr ist eine weitere Attraktion dazu gekommen, die am 27. Juni um 11:00 Uhr offiziell eingeweiht wurde.

Professor Dr. Henning Schacht (Hochschule Osnabrück Fakultät Agrarwissenschaften) eröffnete gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Rehkämper und Michael Wernemann, Vereinsvorstand der Freunde des Rosengartens e.V., das neue ADR-Rosenbeet

Eine Idee, die Vereinsmitglied   Dr. Eberhard Schröder im Zusammenhang mit den Planungen für die Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg vorgetragen hatte. Ein großes Dankeschön richtete Michael Wernemann an das Immobilienbüro Jennifer Raulf und das Ehepaar Stümmel aus Bad Rothenfelde. Bürgermeister Klaus Rehkämper - auch in seiner Eigenschaft als 2. Vorsitzender des Vereins - bekundete einmal mehr seine Dankbarkeit für das ehrenamtliche Engagement der „Freunde des Rosengartens“.

Das neue ADR-Rosenbeet zeigt 13 Edelrosen, die bis 2016 nach den Kriterien der ADR-Prüfung (Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung) aufgenommen wurden. In elf verschiedenen Sichtungsgärten zwischen Schleswig-Holstein und Bayern werden jährlich maximal 50 neue Sorten aus ganz Europa auf Blüte, Duft, Wuchsform, Reichblütigkeit, Winterhärte und Widerstandsfähigkeit gegenüber Blattkrankheiten geprüft. Nach drei Jahren entscheidet sich, ob die Rosen für das Prädikat geeignet sind. Es ist durchaus möglich, dass einer ADR-Rose diese Auszeichnung wieder aberkannt wird, weil sie ihre guten Eigenschaften und ihre widerstandsfähige Gesundheit im Lauf der Jahre verliert. Die Verteilung der Sichtungsgärten zwischen Küste und Voralpenregion ist wegen der unterschiedlichen Witterungsverhältnisse notwendig.

Einer dieser Gärten ist bei der Hochschule Osnabrück und wird von Professor Dr. Henning Schacht betreut. Zurzeit sind 150 verschiedene Rosensorten im Prüfverfahren. In der Rosenliste (letzter Stand Dezember 2016) sind 190 Sorten aufgeführt. Die ADR-Prüfung ist ein Arbeitskreis, der 1950 vom bekannten Rosenzüchter Wilhelm Kordes gegründet wurde. Dieser leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur sach.- und fachgerechten Beurteilung der Sorten und gibt sowohl Züchtern als Gärtnern einen objektiven Leitfaden zur Beurteilung von Pflanzensorten. Weil die ADR-Rosen ohne jedes Pflanzenschutzmittel kultiviert werden, leisten diese Züchtungen einen erheblichen Beitrag zur Schonung der Umwelt. „Wer eine ADR-Rose für seinen Garten beim Fachmann kauft, wird viel Freude daran haben“ empfiehlt Professor Schacht.

Die Bad Rothenfelder Anlage zeigt eine große Sortenvielfalt. Zu bewundern sind Grande Amore, Eliza, Inspiration, Elbflorenz, Schloss Ippenburg, La Perla, Souvenir de Baden-Baden, Pink Paradise, Charisma, Gräfin Diana, Madame Anisette, Happy Day und Sunny Sky.

Professor Schacht vergewisserte sich nochmals, dass diese Gartenanlage hauptsächlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern gepflegt wird. „Das Bad Rothenfelder Rosarium ist – im Vergleich zu den „hauptamtlich“ unterhaltenden Anlagen - ein Musterbeispiel für beste Pflege, Präsentation und Ideenreichtum, die Schönheit der Rosen zu inszenieren“ stellte der Fachmann fest.

 Foto: v.l. n. r.: Jennifer Raulf, 1. Vorsitzender Michael Wernemann, Bürgermeister Klaus Rehkämper, Prof. Dr. Henning Schacht, Dr. Eberhard Schröder, Heinrich Geise, Eheleute Stümmel

Zurück

Sole Salz und Sinnesfreuden

Quickfinder

... für Ihre
Übernachtungsmöglichkeiten in Bad Rothenfelde
mit Sofortbuchung!